Wie geht es weiter?
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Die Balance halten
Für
den Erkrankten ist es wichtig, dass die alltäglichen Belastungen nach einer schweren Krise nur schrittweise
zunehmen. Antipsychotika bieten einen wichtigen Schutz gegen Reizüberflutung und Überanstrengung. Von
einem schlagartigen Absetzen in der Hoffnung, dadurch die berufliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen,
ist deshalb unbedingt abzuraten. Das Gleichgewicht von Schutz und Belastung könnte sich zu Ungunsten
des Betroffenen verändern.
Rehabilitation und Wiedereingliederung
Die
Ziele der Behandlung mit Antipsychotika sind die schrittweise Rehabilitation und die Wiedereingliederung
in das gewohnte Leben. Darüber hinaus ermöglichen und unterstützen sie die sonstigen therapeutischen
Massnahmen. Wichtig ist, dass die Belastung mit der aktuellen Verfassung des Patienten im Verhältnis
steht. So lässt sich vermeiden, dass er auf dem Weg zurück in sein Leben überfordert wird.
Vertrauenspersonen
Die
besten Vertrauenspersonen sind Fachleute, die kompetent und schnell erreichbar sind. Einer der ersten
Ansprechpartner sollte der behandelnde Arzt sein. Bei einer Psychose ist das in der Regel der Psychiater,
da schwere psychische Störungen meist spezifische Probleme und Fragen hinsichtlich der Behandlung mit
sich bringen. Kontinuität in der Behandlung und ein gutes Verhältnis zwischen Arzt und Patient sind
dabei sehr wichtig. Nur so lassen sich auch kritische Fragen nach unerwünschten Wirkungen oder Behandlungsalternativen
offen besprechen. Ein gutes Verhältnis erleichtert auch die frühzeitige Krisenerkennung und -vermeidung.
Daneben gibt es noch andere Anlaufstellen, die Unterstützung anbieten, beispielsweise Selbsthilfegruppen.
Kontakt zu solchen Gruppen kann in der Regel der Psychiater vermitteln. Es empfiehlt sich für Betroffene
und Angehörige, sich möglichst früh über Hilfe Gedanken zu machen und einen persönlichen «Krisenplan»
auszuarbeiten. Was vorbereitet ist, kann im Ernstfall sofort in die Tat umgesetzt werden.
Rat
und Hilfe
Liebe Leserin, lieber Leser
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weitere Fragen und weiterer Informationsbedarf ergeben? Dann empfehlen wir Ihnen: Nehmen Sie Kontakt
auf zu einem Arzt oder einer Ärztin in Ihrer Nähe. Fragen Sie beispielsweise Ihren Hausarzt nach einem
Psychiater. Eine Liste der Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der
psychiatrischen Kliniken finden Sie im Telefonbuch. Wagen Sie den ersten Schritt!