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bullet  Die Wirkung der Medikamente

Dosierung und Darreichungsformen

Dosierung

Die Wirkung der Antipsychotika hängt neben der individuellen Veranlagung jedes Patienten auch von der Dosierung ab. Um diese festzulegen, muss der Arzt diverse Überlegungen machen. Menge und Form des Antipsychotikums spielen eine Rolle, aber auch der Zeitpunkt, ab dem die Therapie begonnen wird. Es gilt zu berücksichtigen, wie lange das Antipsychotikum eingesetzt werden soll und welche anderen Medikamente der Patient daneben sonst noch braucht.

Der Arzt muss die Dosis für jeden Patienten individuell festlegen. Es ist möglich, dass er aus diesem Grund eine andere als die in der Patienteninformation erwähnte Dosierung verschreibt. Generell lässt sich sagen, dass zur Behandlung schwerer psychotischer Symptome höhere Dosen erforderlich sind. Wenn die akute Situation überstanden ist und das Medikament zur Stabilisierung eingesetzt wird, kann es eventuell reduziert werden, aber nur nach Absprache mit der Ärztin oder dem Arzt.

Darreichungsformen

  • Tabletten
    Die allgemein übliche und am weitesten verbreitete Form sind Tabletten. Es gibt sie in unterschiedlichen Stärken. Das bietet den Vorteil, dass eine notwendige Dosisänderung rasch umgesetzt werden kann.
  • Depot-Behandlung
    Bei der Depot-Behandlung wird dem Patienten das Medikament in einer Form verabreicht, die für eine langsame Wirkstoffabgabe ins Blut sowie für eine kontinuierliche Konzentration des Wirkstoffs über einen Zeitraum von zum Beispiel 4 Wochen sorgt. Meistens sind Depotpräparate Spritzen. Die Depot-Behandlung eignet sich für Patienten, bei denen es wichtig ist, die regelmässige Einnahme sicherzustellen. Sie kann auch eingesetzt werden, wenn ein Patient Mühe hat, Tabletten zu schlucken. Ein Nachteil ist, dass die Dosierung nicht so leicht variiert werden kann. Treten beispielsweise unerwünschte Wirkungen auf, kann der Arzt die Dosis nicht sofort senken.

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Last Update 11.07.2016 15:33:34